Marrakesch spricht alle Sinne an: Gewürzduft aus offenen Ständen, Gebetsrufe über Terrakottadächern, handgewebte Teppiche vom Boden bis zur Decke. Chaotisch, schön und unvergesslich.

Die Souks der Medina

Sich in der Medina zu verlaufen gehört dazu. Enge Gassen führen durch Souks für Leder, Metall, Stoffe und Keramik. Wir handelten um Laternen, sahen Kunsthandwerkern beim Kupferhämmern zu und tranken Minztee mit Händlern, die binnen Minuten Freunde wurden.

Tipp: Handy weglegen und der Nase folgen. Die besten Entdeckungen kommen, wenn man nicht mehr den Weg sucht.

Jemaa el-Fna bei Nacht

Bei Sonnenuntergang wird der Platz zum größten Freiluftrestaurant und -theater der Welt. Schlangenbeschwörer, Erzähler, Musiker und Essensstände erscheinen. Von einer Dachterrasse aßen wir Lammtajine mit Pflaumen und sahen den Platz zum Leben erwachen.

Unser Lieblingsmoment

Als die Orangensaftverkäufer ihre Laternen anzündeten und der Platz warm leuchtete. Wir saßen am Boden, tranken frischen Granatapfelsaft und ließen die Welt vorbeiziehen. Zeitlos.

Ballonfahrt über dem Atlas

Vor der Morgendämmerung ging es im Ballon über Wüste und Atlasvorland. Lautlos über der rötlichen Landschaft schweben, während die Sonne die Berge golden färbt, war das friedlichste Erlebnis der Reise. Die Landung zum traditionellen Frühstück im Berberdorf machte es perfekt.

Majorelle-Garten und Medinapaläste

Majorelles elektrisches Blau ist so kräftig wie auf Fotos. Yves Saint Laurents Erbe ist eine ruhige Oase aus Kakteen, Bambus und Brunnen. Wir besuchten auch den Bahia-Palast mit kunstvollen Fliesen und die stillen Saadiergräber, jahrhundertelang hinter einer Mauer verborgen.

Zum Schluss

Marrakesch erlebt man mit vollem Einsatz. Die Stadt überwältigte und verzauberte uns und machte Lust auf mehr. Alte Kultur, großartiges Essen und herzliche Gastfreundschaft machen sie zu einem unserer besonderen Reiseorte. Wir kommen wieder.