Ein Land, in dem Wasserfälle von jeder Klippe stürzen, Strände aus schwarzem Sand und Diamanten bestehen und der Boden tatsächlich dampft. Island fühlt sich wie eine Fahrt über einen anderen Planeten an.
Jökulsárlón & Diamond Beach
Schon die lange Fahrt von Reykjavik nach Osten ist ein Höhepunkt. Doch die Gletscherlagune überrascht trotzdem: blaue Eisberge lösen sich vom Breiðamerkurjökull und treiben zum Meer. Gegenüber glitzert Eis am Diamond Beach auf tiefschwarzem Sand wie Edelsteine. Wir blieben, bis die Finger froren. Es lohnte sich.
Unser Lieblingsmoment
Robben tauchten zwischen den Eisbergen auf wie neugierige Hunde, völlig unbeeindruckt von unserem Boot.
Wale beobachten in Húsavík
Die selbst ernannte Walhauptstadt hielt ihr Versprechen: familiengeführtes Holzboot, heißer Kakao mit Zimt und springende Buckelwale im goldenen Abendlicht. Die Anbieter sind zuerst Forscher, dann Guides. Das merkt man.
Sky Lagoon und Abende in Reykjavik
Nach Wind und Wasserfällen war das 7-Schritte-Ritual der Sky Lagoon mit Kaltbad, Sauna mit weitem Blick auf den Nordatlantik, Peeling und Dampf herrlich erholsam. Dazu Lammsuppe und ein Spaziergang durch Reykjaviks bunte Innenstadt.
Polarlichter über der Stadt
In der letzten Nacht klarte es auf. Der Polarlichtbus brachte uns vor die Stadt, wo sich grüne Vorhänge entfalteten, während wir unter Decken Kakao tranken. Der perfekte Abschied.
Zum Schluss
Island ist kein billiges Wochenende, sondern eine Expedition, die zehnfach belohnt. Die Südküste gründlich erkunden, einen Hotdog bei Bæjarins Beztu genießen und dem Wetterbericht nie mehr als fünf Minuten voraus vertrauen.